innovatives Farbmanagement

Warum ist das so schwierig mit den Farben?


Druckt man Bilder selbst, sieht das Resultat häufig so aus:

Das Original links wirkt natürlich. Der Ausdruck rechts hingegen ist zwar schön bunt, weist aber zum Beispiel im Bereich der Gesichtsfarben einen viel zu starken Kontrast auf oder in den mittleren Grautönen einen deutlichen Farbstich. Außerdem sind die Hauttöne eher orange...

Die Farbverfälschungen beim Druck werden insbesondere dann größer, wenn Sie nicht die Papiere der Druckerhersteller, sondern Konkurrenzprodukte verwenden. Noch extremer werden die Fehler, falls Sie Tinte von Fremdherstellern einsetzen. Auch das Alter des Druckers und Ablagerungen im Druckkopf spielen eine Rolle.

Drucker, Tinte und Papier können tolle, bunte Resultate liefern, aber wenn die Balance zwischen den einzelnen Druckfarben nicht mehr stimmt, entstehen Resultate wie das Beispiel oben.

Kritisch sind insbesondere Bilder von Menschen, da auch ein Laie Farbfehler bei Hauttönen schnell als störend empfindet. Auch Grauverläufe sehen dann grauenvoll aus.

Es ist leider so, dass bei Farbdruckern, eine Berechnung der Farben und somit eine Korrektur nicht so einfach möglich ist. Anders als bei Monitoren, Scanner oder Kameras, wo jeweils eine Linearisierungskurve für Rot, Grün und Blau ausreichend ist, müssen bei einem Drucker sämtliche Kombinationen aller Farbschattierungen gedruckt und gemessen werden. Ohne Unterstützung von Software ist das nicht durchführbar (-> unser Konzept).